Kampagne

Hilfe für Schweinswale

Help for porpoises

Kampagne

© S. Koschinski, Fjord & Baelt, DK / Schweinswale e.V.

Spenden für konkrete Projekte in der Ostsse

Um die sehr geringe Population von Schweinswalen in der Ostsee nachhaltig zu schützen sollen Projekte gegen die ungesicherte Sprengung von Altmunitionslasten und Schutzmaßnahmen für die Schweinswale gefördert werden. Weiterhin sollen Projekte unterstützt werden, die illegale Fischereinetze aufspüren und die Bergung von toten Tieren und ihre Untersuchung unterstützen. Zudem sollen auf politischer Ebene Schutzmaßnahmen für die ausgewiesenen FFH-Gebiete eingefordert werden, die als "Schutzgebiete" bislang nur auf dem Papier bestehen. Die FFH-Gebiete sollen real der Regeneration der Schweinswalpopulationen und einer Verbesserung des Erhaltungszustands dienen. Trotz ausgewiesener FFH-Schutzgebiete ist noch keine umfassende befriedigenden Regelung zu ihrem Schutz in Kraft.


Donations for concrete projects in the Baltic Sea

To provide a sustainable level of protection to the small population of harbour porpoises in the Baltic Sea support of relevant projects including the prevention of unsecured blasting of discarded ammunition is required.

Furthermore, projects related to tracking down illegal fishing nets and recovering dead animals coupled with their subsequent examination need to be promoted.

In addition the implementation of protective measures pertaining to the European "habitats, flora and fauna directive" which are currently merely protected on „paper“ require action on a political scale.

The designated areas should provide the foundation of actually improving conservation and recovery of harbour porpoises.

Despite these protected areas a comprehensive agreement as to the protection of these animals has thus far not been reached.



© S. Koschinski, Fjord & Baelt, DK / Schweinswale e.V.

Schweinswale in Gefahr

Nur eine kleine Teilpopulation, ca. 400 Tiere, des Schweinswals lebt noch in der zentralen Ostsee und die Zahl der Tiere hat in den letzten Jahrzehnten drastisch abgenommen. Die ihnen drohenden Gefahren und Probleme sind bisher nur wenig erforscht, insbesondere was das mögliche Zusammenwirken der Belastungen und die räumliche Verteilung betrifft. Zu den größten Bedrohungen für den Ostsee-Schweinswal zählen Beifang, chemische Verschmutzung und Unterwasserlärm. Von der Weltnaturschutz-organisation IUCN wird der Schweinswal in der Zentralen Ostsee als vom Aussterben bedroht angesehen. Ferner ist er durch die europäische Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) und durch das UNEP Abkommen zum Schutz der Kleinwale in Nord- und Ostsee, des Nordostatlantiks und der Irischen See (ASCOBANS) geschützt.

Ein effektiver Schutz ist auf Grund mangelnden Wissens über die Zahl der Tiere und ihre bevorzugten Lebensräume schwer zu erreichen. Deshalb gibt es einen dringenden Bedarf, mehr Daten über die Größe und das Verbreitungsgebiet der Population sowie ihre Veränderungen im Laufe der Zeit zu sammeln. Und Segler können mit Sichtungsmeldungen ihren Teil zum Schutze der Schweinswale beitragen.


Lebensweise und Verhalten

Schweinswale bewegen sich oft in trüben, schwebstoffreichen Gewässern fort. Damit sie sich im Wasser orientieren können, haben sie ein Echoortungssystem, das ihnen Informationen aus der Umgebung liefert. Sie erzeugen eine Folge von kurzen Schallimpulsen, die auch als Klicks bezeichnet werden. Die Schallimpulse haben einen Frequenzbereich von 130.000 Hertz. Vergleichbar ist das Walsonar mit der Navigation der Fledermäuse.


Schweinswale nimmt man beim Segeln oft durch ein kurzes Schnaufen war. Schweinswale sind Lungenatmer und müssen daher regelmäßig an die Wasseroberfläche kommen. In der Regel stecken die Schweinswale etwa vier Mal pro Minute ihren Kopf kurz aus dem Wasser oder bleiben nah an der Wasseroberfläche. Schweinswale sind aber auch gute Taucher, sie können bis zu 80 Meter tief tauchen und ca. sechs Minuten unter Wasser bleiben.


Junge Schweinswalbabys wird man im Mai und Juni sehen können. Nach einer Tragzeit von zehn bis elf Monaten werden sie mit dem Schwanz voran geboren, damit die Schwanzflosse sich während des Geburtsvorganges entfalten kann und auszuhärten beginnt. Das ist überlebenswichtig, da so das Schweinswalbaby unmittelbar nach der Geburt in der Lage ist, der Mutter zu folgen folgen und an die Wasseroberfläche zu gelangen um zu atmen. In der Regel wiegen die Schweinswale nach der Geburt fünf bis sechs Kilo und sind halb so lang wie das Muttertier. Acht Monate lang wird das Schweinswalbaby von der Mutter mit Milch versorgt, ab fünf Monaten beginnt der junge Schweinswal kleinen Fischen nachzujagen. Schweinswalnachwuchs ist leider selten geworden!


Endangered Porpoises

With drastically declining numbers in recent decades only a small subpopulation of harbour porpoises comprising about 400 animals still populates the central Baltic Sea. In the scientific community little is known about impending dangers and problems these animals are facing particularly regarding the possible interaction of factors pertaining to strains and spatial distribution. The primary threat to porpoises stem from by-catch as well as chemical and underwater noise pollution. The harbour porpoise in the central Baltic Sea is listed as an endangered species by the International Union for Conservation of Nature (IUCN). Furthermore, it is protected by the European flora and fauna habitat directive (FFH) and by the United Nations Environment Programme (UNEP) by means of the agreement on the Conservation of Small Cetaceans of the Baltic, North East Atlantic, Irish and North Seas (ASCOBANS).

Effective protection is difficult to attain due to the lack of knowledge about the number of animals and their preferred habitats. Thus, the urgent need to collect additional data about size and habitat as well as change in their numbers over time is crucial. Sailors can contribute on their part by reporting porpoise sightings.


Way of life and behaviour

Porpoises frequently swim in murky waters filled with sediment. To orient themselves in such conditions they use an echo location system which provides them with ample information about the environment. They generate a sequence of short sound pulses also known as "clicks". These sound pulses have a frequency of 130.000 Hz. This whale sonar compares to the navigation of bats.

While sailing porpoises are frequently recognised by their breathing sound they are lung breathers and therefore need to surface regularly. In general they show their heads 4 times a minute above water and stay near the surface. However, they are also experts at diving, covering a depth of up to 80 meters while staying submerged for up to 6 minutes.

Porpoise pups can be spotted in May and June. After a gestation time of ten to eleven months, they are born tail first, enabling them to unfold the tail during birth which then begins to harden. This proves to be crucial for the survival of the pups, because they can follow their mother immediately after being born and swim to the surface for breathing. In general, porpoises weigh five to six kg after birth and are half as long as their mother. For eight months young whales are nurtured with milk by their mother. After five months the pups begin to chase small fish. Unfortunately procreation has become a rare event.

ROUND BALTIC SEA

Eine Kampagne zum Schutz der Schweinswale in der Ostsee.


Mit dieser Kamgagne werden Ostsee-Projekte des Vereins Schweinswale e.V. unterstützt.

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